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Was ist TPRM (Third Party Risk Management)?

Was ist die Bedeutung von TPRM? Warum ist es so wichtig? Wie können Sie ein wirksames Risikomanagementverfahren für Dritte in Ihrem Unternehmen einführen? In diesem Beitrag erklären wir Ihnen alles, was Sie über TPRM wissen müssen, und geben Ihnen einige nützliche Tipps für die Durchführung!

TPRM - third party risk management

TPRM Bedeutung

TRPM steht für Third Party Risk Management. TRPM ist eine Art von Risikomanagement, das sich auf das Risiko konzentriert, das Dritte für ein Unternehmen darstellen können, und auf die Frage, wie man dieses Risiko verringern kann.

Als Unternehmen sind Sie wahrscheinlich auf Dritte angewiesen, um bestimmte Tätigkeiten in Ihrem Namen auszuführen. Dritte sind die Auftragnehmer, die Sie möglicherweise eingestellt haben (Berater, Entwickler, Social-Media-Manager usw.), aber auch Dienste, die Sie für Ihr Unternehmen nutzen (Cloud-Dienste, Analysen, Webhosting-Unternehmen). Da diese Dritten Zugang zu den Daten haben, die Ihr Unternehmen sammelt und verarbeitet, müssen Sie sicherstellen, dass sie zuverlässig sind.

Warum ist Risikomanagement für Dritte wichtig?

Ohne ein Risikomanagementverfahren für Dritte kann Ihr Unternehmen mit schwerwiegenden Folgen konfrontiert werden.

Ein TPRM hilft Ihnen, verschiedene Arten potenzieller Risiken – Compliance-, Cyber-, Finanz-, strategische und technologische Risiken sowie Reputationsrisiken – zu ermitteln und zu beurteilen, ob es sich lohnt, mit einem bestimmten Dritten zusammenzuarbeiten.

Außerdem kann ein gründliches TPRM dazu beitragen, das Risiko von Datenschutzverletzungen

📌 Wussten Sie, dass alle 39 Sekunden ein Cyberangriff stattfindet?

Und wenn eine der Drittparteien, auf die Sie sich verlassen, verletzt wird, sind auch Sie demselben Risiko ausgesetzt!

Tipps für Ihr TPRM

  • Identifizieren Sie Ihre Drittparteien: Zunächst einmal sollten Sie eine klare Vorstellung von allen Drittparteien haben, mit denen Sie zusammenarbeiten, und sich über deren Sicherheits- und Datenschutzpraktiken im Klaren sein.
  • Bewertung und Minderung des Risikos: Als Nächstes müssen Sie das Risiko bewerten, das sie für Ihr Unternehmen darstellen. Überwiegen die Vorteile der Zusammenarbeit mit ihnen die möglichen Auswirkungen? Sie sollten auch bedenken, dass es fast unmöglich ist, ohne Risiken zu arbeiten. Fragen Sie sich also: Was ist ein akzeptables Risiko für Ihr Unternehmen? Hierfür sollten Sie einen Standardrahmen haben.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Sicherheits- und Datenschutzpraktiken Ihrer Drittanbieter, um sicherzustellen, dass sie mit Ihren Standards übereinstimmen.
  • Erstellen Sie Berichte und Aufzeichnungen: Es ist wichtig, dass Sie den Überblick behalten, indem Sie aktuelle Aufzeichnungen und Berichte führen, die Sie innerhalb Ihrer Organisation weitergeben können. Sollte etwas passieren, können diese Aufzeichnungen Ihnen helfen, sich ein klareres Bild von der Situation zu machen.

💡 Wussten Sie das?


Es gibt noch eine andere Art von Risikobewertung, die Sie möglicherweise durchführen müssen. Wenn Sie personenbezogene Daten verarbeiten, müssen Sie möglicherweise eine “Datenschutz-Folgenabschätzung (DPIA)”.

Im Gegensatz zur TPRM wird die DPIA direkt in Gesetzen wie der GDPR erwähnt und soll Ihnen helfen, das Risiko von Geldstrafen, Sanktionen und Reputationsschäden zu mindern, die Ihr Unternehmen betreffen könnten.

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