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Anleitungen

INHALTSÜBERSICHT

Einführung in die vorherige Blockierung von Skripten

In Übereinstimmung mit den allgemeinen Grundsätzen des Datenschutzrechts, welche grundsätzlich die Verarbeitung von Daten vor einer Einwilligung nicht zulassen, erlaubt die Cookie-Richtlinie (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation (auch: ePrivacy-Richtlinie)) nicht die Installation von Cookies vor Erhalt einer Einwilligung des Nutzers. 
Es gibt von dieser Regel allerdings Ausnahmen in Form von ausgenommen Kategorien.

Die iubenda Cookie Solution enthält alle notwendigen Werkzeuge, um die Einhaltung der Cookie-Gesetzgebung zu erleichtern.

Von der Regel ausgenommene Cookies

Einige Cookies sind von der vorherigen Einwilligung ausgenommen und erfordern daher nicht die Einhaltung der in dieser Anleitung enthaltenen Anweisungen. Insbesondere:

  • Technisch notwendige, nicht einwilligungspflichtige Cookies, d.h. solche, die für die Bereitstellung des Dienstes benötigt werden. Dazu gehören Einstellungs-Cookies, Sitzungs-Cookies, Load Balancing Cookies usw.
  • Statistische Cookies, die direkt von Ihnen verwaltet werden, z.B. durch Software wie Matomo/Piwik. Diese Ausnahme gilt nicht, wenn diese statistischen Cookies für die Profilerstellung verwendet werden.
  • Statistische Drittanbieter-Cookies (z.B. Google Analytics), sofern die Daten vor der Erfassung durch den Drittanbieter anonymisiert werden und der Drittanbieter sich verpflichtet, die erfassten Informationen nicht mit anderen Daten in seinem Bestand abzugleichen. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Google Analytics zu diesem Zweck einrichten können, lesen Sie bitte diesen Artikel dazu.

*Diese Ausnahmeregelung gilt möglicherweise nicht für alle Regionen und unterliegt daher spezifischen lokalen Vorschriften.

Hinweis

Einige dieser Details können von Land zu Land leicht abweichen. In dieser Anleitung wird ein umfassender Blick auf die Anforderungen geworfen, wir empfehlen Ihnen aber dennoch, sich über die für Sie relevanten Regelungen der Datenschutzbehörde zu informieren.

So richten Sie die vorherige Blockierung von Cookies mit iubendas Cookie Solution ein

Die iubenda Cookie Solution bietet verschiedene Hilfsmittel für die präventive Blockierung von Codes, die Cookies installieren können.

Zuerst müssen Sie sich vergewissern, dass die Funktion zur vorherigen Blockierung/Einwilligug aktiviert ist (dies ist standardmäßig der Fall). Das Dashboard der Cookie Solution bietet zwei Kontrollkästchen für die vorherige Blockierung/Einwilligung:

  • eine in der Flow-Seite (rechts über dem Code-Snippet)
    Checkbox del blocco preventivo - Pagina di integrazione
  • eine im Konfigurator (erweiterte Ansicht)
    Checkbox del blocco preventivo - Configuratore

Beide haben die gleichen Auswirkungen auf die vorherige Blockierung, Abrechnung und Analyse mit folgenden Ausnahmen:

  • das Kontrollkästchen „Vorherige Blockierung und asynchrone Reaktivierung“ über dem Integrationscode deaktiviert die serverseitige vorherige Blockierung für das gesamte Projekt, während
  • der Toggle-Schalter „Vorherige Einwilligung aktivieren“ im Konfigurator (erweiterte Ansicht) schaltet vorherige Einwilligung nur auf den Seiten aus, auf denen das Cookie Solution-Snippet "priorConsent":false enthält. Dies ist zu Testzwecken nützlich, oder wenn Sie z.B. lokal an Ihrer Website/App arbeiten und Ihre Cookie Solution-Analyse nicht beeinflussen oder Ihre Seitenaufrufe zählen lassen wollen.
    Bitte beachten Sie, dass, wenn die vorherige Blockierungseinstellung serverseitig deaktiviert wurde (siehe oben), dieser (lokale) Konfigurator-basierte Parameter unwirksam ist.

Damit die unten beschriebenen Methoden funktionieren, müssen beide Optionen aktiviert sein (daher müssen beide Kontrollkästchen angekreuzt sein).

Plugins

Unsere Cookie Solution-Plugins für WordPress, Magento, Joomla! und PrestaShop ermöglichen es Ihnen, die Blockierung von Skripten zu automatisieren und die Notwendigkeit direkter Eingriffe in den Code der Website drastisch zu reduzieren.

Das Plugin vereinfacht das Blockieren von Skripten auf verschiedene Weise:

  • Liste automatisch blockierter Skripte. Standardmäßig erkennt und blockiert das Plugin die beliebtesten serverseitigen Skripte (die vollständige Liste finden Sie in der unten aufgeführten Anleitungen für zweckgebundene Plugins).
  • Benutzerdefiniertes Feld mit der Plugin-Konsole. Sie können Skripte blockieren, die über Javascript direkt in die Seite eingefügt werden, indem Sie einfach die Skripte identifizieren, die Sie innerhalb der benutzerdefinierten Felder des Plugins blockieren müssen.
  • Manuelle Wrapping-Methode. Sie können den Code Ihrer Website auch direkt ändern und die Skripte, die Sie blockieren müssen, in die Block-Tags des Plugins einpacken.
  • Kurzwahlnummern. Es sind Shortcodes für Elemente verfügbar, die direkt in WordPress-Beiträgen installiert sind (im Gegensatz zu Elementen, die auf Vorlagenebene integriert sind – Beispiel: footer.php). Derzeit sind die Shortcodes nur für das WordPress-Plugin verfügbar.

Einmal installiert und eingerichtet, erkennt und blockiert das Plugin Skripte automatisch vor der Einwilligung.

Für plattformspezifische Einzelheiten wählen Sie bitte aus den unten aufgeführten Leitfäden:

Drupal-Nutzer: Bitte beachten Sie den Abschnitt über die vorherige Blockierung mittels der PHP-Klasse weiter unten.

Google Tag Manager

Eine weitere Möglichkeit, Blöcke zu setzen, ist die Verwendung des Google Tag Managers.

Diese Methode hat den Vorteil, ziemlich schnell zu sein, aber mit der Einschränkung, nur für Skripte zu arbeiten, die keine bestimmte Position erfordern. Google Tag Manager ist daher nicht für alle Skripte wirksam, die ein bestimmtes Element an einer bestimmten Position der Seite anzeigen (wie z.B. der Facebook Like-Button).

Für weitere Informationen lesen Sie die Anleitung Wie Sie Google Tag Manager verwenden, um das Blockieren von Cookies zu vereinfachen.

Google Adsense unterscheidet sich dadurch, dass es mit Google Ad Manager (früher DFP – DoubleClick für Publisher) blockiert werden kann. In diesem Fall handelt es sich ebenfalls um eine Art manuelles Taggen („wie das unten beschriebene“), jedoch mit dem Unterschied, dass der Google Ad Manager verwendet wird.

Die vorliegende Methode ist daher nur für Google Adsense gültig. Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier.

IAB-Framework zur Einwilligungsverwaltung für Anbieter

Wenn diese Funktion aktiviert ist, blockiert die Cookie Solution automatisch Skripte von Werbeanbietern, die Teil der IAB-Anbieterliste sind (vorausgesetzt, die einzelnen Werbeanbieter halten sich an die Standards des Netzwerks), bevor sie die Einwilligung des Nutzers erhalten.

Dies bedeutet, dass Sie den vorherigen Blockierungsmechanismus für bestimmte Dritte, die Teil der IAB-Lieferantenliste sind, nicht manuell einrichten müssen.

Wenn Sie andere Skripte ausführen, die sich auf Drittanbieter beziehen, die nicht in der IAB-Anbieterliste enthalten sind, müssen Sie für diese Skripte dennoch eine vorherige Blockierung mit einer anderen Methode einrichten.

Achtung

Bitte bedenken Sie, dass die Verwendung dieser Methode bedeutet, dass Sie die Anbieter-Skripte nicht direkt selbst blockieren, weshalb der Erfolg dieser Methode stark von der Einhaltung der Vorschriften durch die einzelnen Anbieter abhängt. Für mehr praktische Kontrolle verwenden Sie bitte eine der anderen in dieser Anleitung beschriebenen Methoden. Weitere Informationen über das Blockieren von Anbieter-Skripten mit dem TCF finden Sie hier.

Für weitere allgemeine Informationen über das Transparency & Consent Framework und wie es aktiviert werden kann, lesen Sie den entsprechenden Leitfaden.

Manuelles Taggen

Bei dieser Methode müssen Sie die Skripte identifizieren, die der Anforderung der vorherigen Einwilligung unterliegen. Danach müssen die Skripte manuell modifiziert werden, damit sie von unserer Software erkannt, gestoppt und dann je nach Wahl des Nutzers freigegeben werden können.

Das manuelle Taggen wird in diesem Leitfaden ausführlich erläutert. Der Leitfaden erklärt die Prozesse für das manuelle Blockieren, zusammen mit vielen praktischen Beispielen (z.B. wie man die Blöcke für einen Facebook Like Button, Google Analytics, Adsense usw. einrichtet).

PHP-Klasse

Sie können die PHP-Klasse iubenda auch zum Parsen/Ersetzen von Skripten verwenden, die Cookies erzeugen. Dies ist die Klasse, auf der unsere WordPress- und Joomla!-Plugins basieren, und Sie können sie verwenden, um Ihr eigenes Plugin unabhängig für eine andere Plattform zu entwickeln als die, für die wir bereits eine eigene Lösung entwickelt haben.

Wenn Sie die gleiche Logik unseres WordPress- oder Joomla!-Plugins auch auf anderen Systemen verwenden möchten, können Sie die Anleitung für unsere PHP-Klasse lesen.

**Sie können auf die Klasse über direkten Download oder Packagist zugreifen und finden die vollständigen Anweisungen in der Anleitung zur PHP-Klasse, die oben verlinkt ist.

Webserver-Modul

Der schnellste Weg, Skripte, die eine vorherige Einwilligung erfordern, präventiv zu blockieren, ist die Installation eines Moduls auf Ihrem eigenen Server, das wir für Apache, IIS und NGNIX entwickelt haben. Nach der anfänglichen Konfiguration blockiert das Modul selbständig alle Ressourcen, die der vorherigen Einwilligung unterliegen, auf allen Websites auf diesem Server, die die Cookie Solution verwenden.

Das Webserver-Modul ist auf Anfrage für Pläne mit über 2 Mio. Seitenaufrufen/Monat erhältlich. Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an info@iubenda.com

Google-Einwilligungsmodus

Um Werbeanbietern die Verwaltung von Cookies für Analyse- und Werbezwecke zu erleichtern, hat Google den Einwilligungsmodus eingeführt. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, vorherige Blockierungen für Google Analytics und Google Ads (einschließlich Google Ads Conversion Tracking und Remarketing) zu umgehen.

Erfahren Sie, wie Sie dies mit unserer Cookie Solution umsetzen können (auf Englisch)

Cookie-Einwilligung mit unserer Cookie Solution verwalten

Cookie-Banner erstellen.

Siehe auch