Kurz gesagt
Der Google Consent Mode verbindet Ihr Cookie-Banner mit Ihren Google-Tags. Entscheidet sich ein Besucher für oder gegen Cookies, leitet der Consent Mode diese Entscheidung an Google Ads, Google Analytics und weitere Google-Dienste weiter, die daraufhin ihre Datenerfassung anpassen. Lehnen Besucher ab, schließt Google einen Teil der Messlücke durch Modellierung statt durch Tracking.
Dieser Leitfaden erklärt, was der Google Consent Mode ist, wie er funktioniert, was sich mit v2 geändert hat und wie Sie ihn auf Ihrer Website einrichten und überprüfen.
In diesem Artikel:
- Was ist der Google Consent Mode?
- Wie funktioniert der Google Consent Mode?
- Die vier Einwilligungssignale im Consent Mode v2
- Einfacher vs. erweiterter Consent Mode
- Was sich mit dem Google Consent Mode v2 geändert hat
- Ist der Google Consent Mode verpflichtend?
- Warum den Google Consent Mode verwenden?
- So richten Sie den Google Consent Mode ein
- So prüfen Sie, ob der Consent Mode aktiviert ist
- FAQ
Google Consent Mode v2: Die Neuerungen und was diese für Sie bedeuten
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Was ist der Google Consent Mode?
Der Google Consent Mode ist eine Funktion von Google, die das Verhalten der Google-Tags an die Einwilligungsentscheidung jedes Nutzers anpasst. Er hilft Werbetreibenden dabei, die Einwilligungsanforderungen von Vorschriften wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der ePrivacy-Richtlinie der EU zu erfüllen und dabei die Funktionen zur Erfolgsmessung und Personalisierung von Google Ads und Google Analytics durch statistische Modellierung beizubehalten.
Mit anderen Worten: Sie respektieren die Entscheidungen Ihrer Nutzer zu Werbe- und Analyse-Trackern und erhalten dennoch einen repräsentativen Überblick darüber, wie Nutzer auf Ihrer Website konvertieren – indem KI-Modelle die verloren gegangenen Conversions ergänzen.
Google führte den ursprünglichen Consent Mode im September 2020 ein. Werbetreibende, die ein Einwilligungs-Banner eingeführt hatten, verzeichneten einen deutlichen Rückgang der gemeldeten Conversions, was sich negativ auf Smart Bidding und den Return on Ad Spend auswirkte. Im November 2023 ergänzte Google zwei neue Signale – diese Version, bekannt als Consent Mode v2, ist heute der Standard.
Was ist eine CMP?
Eine Consent Management Platform (CMP), also eine Plattform zur Einwilligungsverwaltung, ist eine Softwarelösung zur Verwaltung von Nutzereinwilligungen auf einer Website oder App mit einem Einwilligungs-Banner. Sie hilft bei der Erfassung, Speicherung und Verwaltung der Einwilligungsentscheidungen von Nutzern für Aktivitäten wie Analysen, Werbung und Retargeting und blockiert Cookie-Skripte, bis Nutzer ihre Einwilligung erteilen. So wählen Sie die richtige Plattform zur Einwilligungsverwaltung aus.
Wie funktioniert der Google Consent Mode?
Der Google Consent Mode ist mit Google Ads, Google Analytics, AdSense, Ad Manager, AdMob, Floodlight und dem Conversion Linker kompatibel. Und so läuft es ab:
- Ein Nutzer besucht Ihre Website und stimmt auf dem Einwilligungs-Banner Ihrer CMP den Trackern zu oder lehnt sie ab.
- Ihre CMP übermittelt diese Entscheidung über den Consent Mode an Ihre Google-Tags – anhand von vier Einwilligungssignalen (dazu unten mehr).
- Die Google-Tags passen ihr Verhalten an: Willigt ein Nutzer ein, werden die Tracker normal geladen. Liegt keine Einwilligung vor, wendet Google stattdessen Conversion-Modellierung an, um entgangene Conversions wiederherzustellen.
- Modellierte Conversions erscheinen in Ihren Kampagnenberichten – mit der gleichen Detailgenauigkeit wie erfasste Conversions.
- Bei Google Ads fließen diese Daten in die Gebotstools von Google ein, sodass Sie Ihre Kampagnen auf Basis eines vollständigeren Überblicks über Ihre Ergebnisse optimieren.
So modelliert Google Conversions ohne Einwilligung
Die Conversion-Modellierung nutzt Google AI, um beobachtbare Daten und bisherige Trends zu analysieren, darunter Signale wie Gerätetyp, Conversion-Typ, Land, Uhrzeit und Browser. Auf Basis von User-Journeys mit Einwilligung schätzen die Modelle von Google die Attributionspfade jener Journeys ab, für die keine Einwilligung vorliegt. Dabei verwendet die Conversion-Modellierung keine identifizierenden Daten, sondern Wahrscheinlichkeiten, um Anzeigeninteraktionen mit Conversion-Ereignissen wie Verkäufen zu verknüpfen.
Google Analytics 4
Google Analytics 4 geht mit der Verhaltensmodellierung ähnlich vor: Das Verhalten von Nutzern, die Analyse-Cookies ablehnen, wird aus dem Verhalten vergleichbarer Nutzer abgeleitet, die diese akzeptieren. Dafür braucht es zunächst genügend Daten – mindestens 1.000 Ereignisse täglich von Nutzern, die analytics_storage 7 Tage lang ablehnen, sowie 1.000 Nutzer täglich, die es an mindestens 7 der vorangegangenen 28 Tage gewähren (Google Analytics-Hilfe).
Ein anschauliches Beispiel zeigt, was die Modellierung bringt: Eine Kampagne erzielt 100 Anzeigenklicks und 10 Conversions. Ohne Consent Mode meldet sie eine Conversion-Rate von 10 %. Mit Consent Mode willigen 70 Nutzer ein, alle 10 Conversions entfallen auf sie – eine erfasste Rate von 14 %. Der Consent Mode modelliert anschließend 2 weitere Conversions unter den 30 Nutzern, die abgelehnt haben:

Die vier Einwilligungssignale im Consent Mode v2
Der Consent Mode v2 arbeitet mit vier Signalen, die jeweils den Wert „gewährt“ oder „abgelehnt“ annehmen. Die ersten beiden stammen aus der ursprünglichen Version, die anderen beiden kamen mit Version 2 hinzu.
| Signal | Was es steuert | Bezieht sich auf |
|---|---|---|
ad_storage | Ob Cookies zu Werbezwecken gelesen und geschrieben werden können | Datenerfassung |
analytics_storage | Ob Cookies zu Analysezwecken gelesen und geschrieben werden können | Datenerfassung |
ad_user_data (v2) | Ob Nutzerdaten zu Werbezwecken an Google gesendet werden können | Wie die Daten verwendet oder weitergegeben werden |
ad_personalization (v2) | Ob personalisierte Werbung wie Remarketing aktiviert werden kann | Wie die Daten verwendet oder weitergegeben werden |
Google definiert drei weitere Einwilligungstypen (functionality_storage, personalization_storage und security_storage). Sie verändern das Verhalten von Google Ads oder Google Analytics nicht, CMPs und der Google Tag Manager können sie jedoch für andere Tags nutzen (Google for Developers).
Einfacher vs. erweiterter Consent Mode
Google Consent Mode v2 gibt es in zwei Implementierungsmodi. Lehnt ein Nutzer die Einwilligung ab, passen die betreffenden Tags entweder ihr Verhalten an (erweiterter Modus) oder bleiben ganz gesperrt (einfacher Modus).
| Einfacher Modus | Erweiterter Modus | |
|---|---|---|
| Bevor der Nutzer sich entscheidet | Google-Tags werden nicht geladen. Es wird nichts an Google gesendet | Google-Tags werden geladen, die Einwilligung steht standardmäßig auf „abgelehnt“ |
| Einwilligung gewährt | Tags werden geladen und funktionieren wie gewohnt | Tags funktionieren wie gewohnt |
| Einwilligung abgelehnt | Tags bleiben gesperrt. Es werden keine Daten für Analyse- oder Werbezwecke erfasst | Tags verwenden keine Cookies, sondern senden Pings ohne Cookies. Es werden keine Nutzerdaten zu Werbezwecken gesendet, und personalisierte Werbung bleibt deaktiviert |
| Conversion-Modellierung | Allgemeines Modell | Auf den Werbetreibenden zugeschnittenes Modell, detaillierter |

Der erweiterte Modus holt das Meiste aus dem Consent Mode v2 heraus, denn er bietet Ihnen bessere Einblicke in die Performance, selbst wenn Nutzer die Einwilligung ablehnen. Im einfachen Modus meldet Google weder die Gesamtzahl Ihrer Conversions ohne Einwilligung noch, wie sich Einwilligungsentscheidungen auf Ihre Conversion-Rate auswirken.
Allerdings übermitteln auch Pings ohne Cookies bestimmte Informationen an Google, weshalb sich manche Teams für den einfachen Modus entscheiden. Wägen Sie den Nutzen für die Erfolgsmessung gegen Ihren eigenen Datenschutzansatz ab.
Was sich mit dem Google Consent Mode v2 geändert hat
Google führte den Consent Mode v2 im November 2023 ein und ergänzte dabei die Signale ad_user_data und ad_personalization. Seit März 2024 verlangt Google diese Signale, damit seine Zielgruppen- und Personalisierungsfunktionen für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) weiterhin funktionieren.
Warum?
Hinter der Aktualisierung stehen zwei Entwicklungen: Nutzer wollten mehr Transparenz, und KI eröffnete neue Möglichkeiten der Erfolgsmessung. Version 2 erschien zudem genau, als die Verpflichtungen des Gesetzes über digitale Märkte (GDM) der EU in Kraft traten. Das GDM regelt Werbung, Einwilligung und Daten für „Gatekeeper“ – jene großen Plattformen, die die Europäische Kommission 2023 benannt hat, darunter auch die Google-Muttergesellschaft Alphabet.
Aktuelle Änderungen (Stand: September 2026)
- 15. Juni 2026: Bei GA4-Properties, die mit Google Ads verknüpft sind, entscheidet seitdem allein der Consent Mode über das Signal
ad_storage, ob die von Google Analytics erfassten Google Ads-Cookies und -IDs an Google Ads übermittelt werden. Google Signals dient nicht länger als zweiter Schalter (Google Analytics-Hilfe). Wenn Sie Signals bisher deaktiviert haben, um GA4-Daten von Google Ads fernzuhalten, legen Sie Ihre Standardwerte fürad_storagenun bewusst und regionenweise fest. - Später im Jahr 2026: Google hat angekündigt, dass künftig allein
ad_personalizationdarüber entscheidet, ob verknüpfte GA4-Daten für die Anzeigenpersonalisierung verwendet werden. Konkrete Termine hat Google noch nicht bestätigt. - 1. März 2026: Publisher, die AdSense, Ad Manager oder AdMob mit dem IAB Transparency and Consent Framework (TCF) einsetzen, benötigen seitdem Version 2.3 (Google Ad Manager-Hilfe).
Ist der Google Consent Mode verpflichtend?
Der Google Consent Mode ist verpflichtend, wenn Sie die Funktionen von Google zur Erfolgsmessung, zur Anzeigenpersonalisierung und für Remarketing weiterhin für Nutzer im EWR nutzen möchten. Diese Anforderung stammt von Google selbst und nicht aus einem Gesetz. Google verlangt von Werbetreibenden, die Einwilligung dieser Nutzer einzuholen und die Einwilligungssignale weiterzugeben – und der Consent Mode ist der Standardweg, auf dem diese Signale die Google-Tags erreichen. Die Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU von Google gilt auch für das Vereinigte Königreich und die Schweiz.
Die Anforderung gilt, wenn Sie Zielgruppenfunktionen von Google nutzen – etwa die Zielgruppenanalyse in Google Analytics, Remarketing in Google Ads oder Floodlight in Search Ads 360 – und zugleich Nutzer im EWR, im Vereinigten Königreich oder in der Schweiz haben.
Ohne Consent Mode:
- Sie verlieren die Zielgruppenfunktionen für diese Nutzer. Google kann neue Nutzer aus diesen Regionen nicht mehr in Zielgruppenlisten in Google Analytics 4, im Remarketing von Google Ads oder in Floodlight erfassen.
- Ihnen entgehen Daten, die sich durch Modellierung wiederherstellen ließen. Mit dem Consent Mode stellen Unternehmen rund 65 % der Conversions wieder her, die durch die Einwilligungsentscheidungen der Nutzer sonst verloren gingen (Think with Google, auf Basis interner Google-Daten, 2023).
- Sie verstoßen unter Umständen gegen die Richtlinie von Google. Google prüft Websites und Apps und kann Remarketing und Conversion-Messung für Partner aussetzen, die festgestellte Mängel nicht beheben (Google Ads-Hilfe).
Für Publisher
Für Publisher kommt eine weitere Anforderung hinzu: Um in diesen Regionen personalisierte Anzeigen über AdSense, Ad Manager oder AdMob auszuspielen, benötigen Sie eine Google-zertifizierte CMP mit TCF-Integration. Mehr dazu erfahren Sie unter Einwilligung für Publisher.
Warum den Google Consent Mode verwenden?
Mit dem Google Consent Mode können Sie:
- die Einwilligung der Nutzer respektieren und weiterhin Conversions für Ihre Kampagnen melden,
- selbst mit begrenzten Daten durch Conversion-Modellierung Lücken schließen,
- Conversions der richtigen Kampagne zuordnen und sich so ein genaueres Bild von Ihren Ergebnissen machen,
- Gebote optimieren und Ihr Budget auf die Kampagnen verteilen, die am besten abschneiden,
- Anzeigen nur den Nutzern ausspielen, die ihre Einwilligung erteilt haben – im Einklang mit Vorschriften wie der DSGVO.
In Google Ads fließen modellierte Conversions in Smart Bidding ein, sodass Kampagnen nicht nur auf Basis der erfassten Conversions optimiert werden. Ist ad_user_data abgelehnt oder fehlt es, schränkt Google Funktionen wie erweiterte Conversions ein. So unterstützen wir den Consent Mode für Werbetreibende.
In Google Analytics 4 führt ein Einwilligungs-Banner dazu, dass GA4 für ablehnende Nutzer nicht normal ausgeführt werden kann – und damit zu Lücken in Ihren Daten. Mit Verhaltens- und Conversion-Modellierung hilft Ihnen der Consent Mode, einen Teil dieser Daten wiederherzustellen. Seit Juni 2026 bestimmt er außerdem, welche Daten GA4 an ein verknüpftes Google Ads-Konto weitergibt.
So richten Sie den Google Consent Mode ein
Den Google Consent Mode können Sie über eine CMP oder mit dem Google Tag Manager einrichten. Google empfiehlt die Zusammenarbeit mit einem Partner aus seinem CMP-Partnerprogramm, da diese CMPs in den Consent Mode und den Google Tag Manager integriert sind. iubenda ist ein gelisteter Google CMP-Partner mit Gold-Zertifizierung.
Mit der Privacy Controls & Cookie Solution von iubenda
Wenn Sie mit der Privacy Controls & Cookie Solution von iubenda loslegen, ist eine Funktion namens Auto-Blocking standardmäßig aktiviert. Sie aktiviert und verwaltet den Google Consent Mode v2 automatisch für alle Skripte im Zusammenhang mit Google-Diensten – ohne weiteres Zutun Ihrerseits.
Für WordPress
Auf WordPress übernimmt das unser Plug-in. Hier finden Sie die Anleitung für die Einrichtung in WordPress.
Mit der Google Tag Manager-Vorlage
Unsere Google Tag Manager-Vorlage in der Community Template Gallery erfordert weniger technische Kenntnisse als eine manuelle Einrichtung. Fügen Sie die Vorlage zu Ihrem Container hinzu, konfigurieren Sie Ihre Tags und veröffentlichen Sie sie. Hier finden Sie unsere Anleitung zur GTM-Vorlage.
Mehr erfahren
Einen Vergleich aller Methoden finden Sie in unserer Anleitung zur Einrichtung des Google Consent Mode.
So prüfen Sie, ob der Consent Mode aktiviert ist
Ob der Consent Mode aktiviert ist, prüfen Sie mit dem Google Tag Assistant, in Ihren Konten bei Google Ads und GA4, manuell im Browser oder mit dem kostenlosen Website-Check von iubenda.
Mit dem Google Tag Assistant:
- Öffnen Sie Ihre Website im Tag Assistant und stimmen Sie auf Ihrem Banner allen Cookies zu.
- Wählen Sie das früheste Consent-Ereignis aus und prüfen Sie, ob es alle vier Signale setzt.
- Wählen Sie das letzte Consent-Ereignis aus und prüfen Sie, ob die Signale nun auf „gewährt“ stehen.
In Ihren Google-Konten:
- Google Ads: Öffnen Sie unter Ziele > Conversions eine Website-Conversion-Aktion und prüfen Sie den Tab Diagnose. Dort sehen Sie, ob der Consent Mode implementiert und die Modellierung aktiv ist (Google Ads-Hilfe).
- GA4: Gehen Sie zu Verwaltung > Datenerhebung und -änderung > Einwilligungseinstellungen (Google Analytics-Hilfe).
Mit einer manuellen Überprüfung:
- Öffnen Sie Ihre Website im Inkognitomodus bzw. im Modus Privates Browsing.
- Geben Sie in Ihrer Entwicklerkonsole
dataLayerein und öffnen Sie das Objekt. - Suchen Sie das erste
consent-Ereignis:analytics_storagesolltedeniedlauten. - Stimmen Sie auf Ihrem Banner allen Cookies zu.
- Suchen Sie das aktualisierte
consent-Ereignis:analytics_storagesollte nungrantedlauten.
Mit dem kostenlosen Website-Check von iubenda:
Sie möchten lieber nicht im Code arbeiten? Geben Sie Ihre URL und Ihre E-Mail-Adresse ein – wir scannen Ihre Website kostenlos und senden Ihnen die Ergebnisse zu.
Google Consent Mode mühelos einrichten

FAQ
Unterstützt jede CMP den Google Consent Mode v2?
Nein, nicht jede CMP unterstützt den Google Consent Mode v2 im gleichen Umfang. Das CMP-Partnerprogramm von Google listet CMPs, die in den Consent Mode und den Google Tag Manager integriert sind, mit den Stufen Gold, Silber oder Bronze. Sie können auch eine CMP außerhalb des Programms nutzen, mit einem gelisteten Partner ist die Einrichtung jedoch einfacher. Prüfen Sie in jedem Fall, ob Ihre CMP alle vier Signale von v2 übermittelt.
Wie deaktiviere ich den Google Consent Mode?
Den Google Consent Mode deaktivieren Sie, indem Sie die Consent-Mode-Integration in Ihrer CMP ausschalten oder die Einwilligungsbefehle aus dem Code Ihrer Website entfernen. Beachten Sie dabei: Google verlangt Einwilligungssignale für Nutzer im EWR, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz. Eine Deaktivierung schränkt Erfolgsmessung, Remarketing und Personalisierung für diese Nutzer daher ein.
Gibt es einen Consent Mode für Microsoft Ads?
Ja, Microsoft Advertising hat einen eigenen Consent Mode für sein Universal Event Tracking-Tag (UET). Das Prinzip ist ähnlich: Das Tag passt seine Datenerfassung an die Einwilligungsentscheidung des Nutzers an. Er ist vom Google Consent Mode unabhängig – wenn Sie beide einsetzen, stellen Sie sicher, dass Ihre CMP die Einwilligungssignale an beide Plattformen übermittelt.
Warum sind meine GA4-Nutzerzahlen nach der Einrichtung des Consent Mode gesunken?
Die Nutzerzahlen in GA4 sinken nach der Einrichtung des Consent Mode häufig, weil Google Analytics von Nutzern, die Analyse-Cookies ablehnen, keine vollständigen Daten mehr erfasst. Im erweiterten Modus kann die Verhaltensmodellierung einen Teil der Lücke schließen, sobald Ihre Property die Datenschwellen von Google erreicht. Im einfachen Modus erhält GA4 von ablehnenden Nutzern gar nichts – der Rückgang spiegelt dann die tatsächlichen Einwilligungsentscheidungen wider.
Ersetzt der Google Consent Mode ein Cookie-Banner?
Nein, der Google Consent Mode ersetzt kein Cookie-Banner. Er leitet lediglich die Einwilligungsentscheidungen an die Google-Tags weiter. Sie benötigen weiterhin ein Banner – in der Regel über eine CMP –, um die Einwilligung einzuholen und zu dokumentieren. Vorschriften wie die ePrivacy-Richtlinie verlangen eine Einwilligung, bevor eine Website nicht notwendige Cookies speichert.
Brauche ich den Google Consent Mode, wenn ich keine Besucher aus dem EWR habe?
Wenn Sie keine Besucher aus dem EWR, dem Vereinigten Königreich oder der Schweiz haben, benötigen Sie den Google Consent Mode für die Anforderung von Google möglicherweise nicht. Er hilft Google-Tags aber weiterhin dabei, Einwilligungen zu berücksichtigen, die Sie nach anderen Gesetzen einholen – etwa nach den bundesstaatlichen Datenschutzgesetzen in den USA. Und seit Juni 2026 steuert ad_storage in allen Regionen, ob GA4 Werbedaten an Google Ads weitergibt.
Was sind die häufigsten Fehler bei der Implementierung des Consent Mode?
Die häufigsten Fehler bei der Implementierung des Consent Mode sind: Der Standardwert für die Einwilligung wird erst nach dem Laden der Google-Tags gesetzt, die beiden Signale von v2 (ad_user_data und ad_personalization) werden nicht übermittelt, oder das Banner sendet kein Update, sobald sich der Nutzer entschieden hat. Der Tag Assistant und der Tab „Diagnose“ in Google Ads decken die meisten dieser Probleme auf.