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Die umfassende Anleitung zum IAB DSGVO Framework und der iubenda Consent Management Plattform

Große Werbenetzwerke verlangen nun von Publishern, dass sie die DSGVO Einwilligung einholen, bevor sie personalisierte Anzeigen zeigen. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie diese Anforderung mit dem IAB Transparency and Consent Framework und unserer Cookie Solution erfüllen können.

Transparency & Consent Framework v2.0

Unser IAB’s TCF v2.0 Support ist jetzt live! Lesen Sie unsere Anleitung für den Systemumstieg (auf Englisch), um zu verstehen, welche Funktionen und Vorteile die neue Version bietet und welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen, um den Umstieg zu vollziehen.

Was ist der IAB Transparency and Consent Framework (TCF)?

Das IAB Europe Transparency and Consent Framework ist eine Initiative des IAB Tech Lab – (auf Englisch) einer gemeinnützigen Organisation, die sich aus digitalen Publishern, Ad-tech-Unternehmen, Vermarktern und anderen Unternehmen zusammensetzt, die im interaktiven Marketing tätig sind. Das Gremium setzt sich aus einigen ziemlich bekannten Marken wie Google, AppNexus, LinkedIn, Microsoft und anderen zusammen.

Der Verband hinter dem Tech Lab – IAB Europe (auf Englisch) – ist der führende Industrieverband für das Online-Werbe-Ökosystem. Dieser Verband vertritt mehr als 5.500 Organisationen auf EU-Ebene und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das regulatorische Umfeld durch die Entwicklung harmonisierter Geschäftspraktiken zu gestalten, um die Entwicklung und Nachhaltigkeit des digitalen Werbesektors zu fördern und zu sichern und gleichzeitig den Wert zu demonstrieren, den dieser innovative Sektor für die EU-Wirtschaft mit sich bringt. Am 25. Mai 2018 trat die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) in Kraft und wurde vollständig durchsetzbar, was bedeutet, dass von allen Betroffenen, die in ihren Geltungsbereich fallen, erwartet wird, dass sie die Verordnung einhalten, und dass sie bei Nichteinhaltung hohe Geldstrafen und Sanktionen riskieren würden.

Da im Wesentlichen alle Parteien innerhalb des digitalen Werbe-Ökosystems in irgendeiner Weise personenbezogene Daten verarbeiten (z.B. Nutzerdaten sammeln oder auf Nutzergeräte zugreifen), sind diese verpflichtet, die DSGVO einzuhalten.

Nach der DSGVO gibt es sechs mögliche Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Von diesen sechs sind drei für die digitale Werbung besonders relevant:

  • Einwilligung der betroffenen Person
  • Erfüllung eines Vertrages
  • Berechtigte Interessen des für die Datenverarbeitung Verantwortlichen

Nach der Verordnung können die Einzelheiten darüber, welche Rechtsgrundlage anwendbar ist, je nach den Verarbeitungstätigkeiten des einzelnen Unternehmens unterschiedlich sein; ein unausweichlicher Bestimmungsfaktor ist jedoch die Anwendbarkeit anderer einschlägiger Gesetze – in diesem Fall die ePrivacy-Richtlinie. Die Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation oder die „Cookie-Richtlinie“ verlangt, dass Nutzer unverkennbar über die Verwendung von jeglichen Cookies auf einer Website informiert werden und dass die aktive Einwilligung eingeholt wird, bevor Skripte im Zusammenhang mit technisch nicht notwendigen Cookies ausgeführt werden.

Im Jahr 2017 gründete das IAB Europe die GDPR Implementation Working Group (GIG), eine Gruppe, die sich aus Parteien der Angebots- und Nachfrageseite des digitalen Werbe-Ökosystems zusammensetzt. Die GIG hat sich zum Ziel gesetzt, den Mitgliedsunternehmen und der digitalen Werbeindustrie im Allgemeinen zu helfen, die EU-Anforderungen zum Datenschutz und zum Schutz der Privatsphäre auf praktische Weise zu verstehen, und arbeitet an Leitlinien und Lösungen für die DSGVO mit.

Obwohl es sich beim DSGVO in erster Linie um eine rechtliche Herausforderung handelt, war auch eine technologische Antwort erforderlich, um die Transparenz- und Kontrollanforderungen zu erfüllen, die sich aus der Umsetzung des DSGVO ergeben. Aus dieser Notwendigkeit heraus wurde das IAB Tech Lab „GDPR Technical Working Group“ innerhalb des IAB Tech Labs (auf Englisch) gebildet.

Die Bemühungen der technischen Gruppe resultierten in der Entwicklung des IAB Europe Transparency & Consent Framework (TCF) (auf Englisch). Das Rahmenwerk und die dazugehörige API (Consent Management Provider) wurden entwickelt, um „der Verlags- und Werbeindustrie eine gemeinsame Sprache zu geben, mit der die Einwilligung der Verbraucher für die Lieferung von relevanter Online-Werbung und Inhalten kommuniziert werden kann“.

In der Praxis bietet der TCF ein Standardverfahren zur Erfassung der informierten Einwilligung der Nutzer und ermöglicht die nahtlose Übermittlung der Einwilligungspräferenzen der Nutzer über die gesamte Werbelieferkette hinweg.

Dieser besteht aus einer ständig wachsenden Liste von Publishern und Werbeagenturen, die sich bereit erklärt haben, sich an die Anforderungen zu halten und das Framework zu nutzen, um Nutzern die Auswahl mittels einer bequemen, leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche zu erleichtern.

Wer sollte den TCF einrichten / Für wen eignet sich dieser am besten?

Das IAB Transparency and Consent Framework ist im Idealfall für Erstanbieter gedacht, die mit Drittanbieterinserenten zusammenarbeiten (d.h. Publisher, die Anzeigen auf ihrer Website schalten). Es wird dringend empfohlen, diese Funktion zu aktivieren, wenn Sie in diese Kategorie fallen, da einige Werbenetzwerke den Zugang zu ihrem Netzwerk einschränken können, wenn Sie diese Funktion nicht implementieren, was wiederum Ihre Werbeeinnahmen potenziell verringern könnte.

Die Publisher profitieren von dieser Initiative insofern, als diese vereinfacht, mit den Nutzern transparenter zu kommunizieren, und es Ihnen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen ermöglicht, mehr Kontrolle darüber zu haben, wie und zu welchen Zwecken die personenbezogenen Daten Ihrer Nutzer verarbeitet werden.

Wenn Sie Anzeigen auf Ihrer Website schalten, wird es dringend empfohlen, diese Funktion zu aktivieren: Einige Werbenetzwerke können den Zugang zu ihrem Netzwerk einschränken, wenn sie nicht implementiert werden, was wiederum Ihre Werbeeinnahmen potenziell verringern könnte.

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Online-Werbung ist ein komplexes Ökosystem mit vielen verschiedenen Akteuren, die Hauptakteure, die beim Transparency and Consent Framework mitwirken, sind:

  • Anbieter: „eine dritte Partei (SSPs, DSPs, Adserver usw.), die ein Website-Betreiber in Verbindung mit der Vermittlung von Inhalten an seine Endnutzer verwendet und die entweder (1) auf das Gerät oder den Browser eines Endnutzers zugreift (zum Setzen von Cookies) oder (2) personenbezogene Daten aus den Aktionen der Endnutzer des Website-Betreibers erfasst“.
  • Publisher: Website-Anbieter – in diesem Fall Betreiber, die ihre Inhalte über Drittanbieter monetarisieren.
  • CMPs: „ein Unternehmen, das als Consent Management-Plattformoperiert, die den Einwilligungsstatus des Nutzers für die von einem Website-Anbieter ausgewählten Anbieter lesen und/oder einrichten kann“.

Anbieter , die sich für eine Teilnahme am IAB TCF entscheiden, sind verpflichtet, sich an das standardisierte Framework-Protokoll und dessen Regelungen zu halten, und werden außerdem gebeten, sich in die Global Vendor List (GVL – auf Englisch) einzutragen. Dabei handelt es sich um eine zentralisierte, dynamische Liste von Anbietern, deren Zwecke und URLs ihrer Datenschutzerklärungen. Innerhalb des TCF und der damit verbundenen GVL sind die Zwecke der Datenverarbeitung ebenfalls standardisiert, und jeder Zweck sowie jeder Anbieter hat eine eindeutige ID. Diese eindeutige Anbieter-ID ermöglicht es den Anbietern, die Einwilligungspräferenzen der Nutzer in Bezug auf ihre Dienstleistungen und die anderer Anbieter abzurufen und zu interpretieren.

In der Mitte helfen die Unternehmen, die als Consent Management Provider (CMPs) tätig sind, diesen Prozess zu erleichtern. CMPs können den Einwilligungsstatus eines Nutzers für die Anbieter lesen und/oder einrichten und diese Informationen den Anbietern zur Verfügung stellen, mit denen die Publisher zusammenarbeiten möchten. CMPs müssen sich an das standardisierte TCF-Protokoll und die entsprechenden Vorschriften halten, um sich in eine zentralisierte CMP-Liste einzutragen, wo ihnen auch eine eindeutige ID zugewiesen wird.

Das TCF stellt eine standardisierte JavaScript-API zur Verfügung, die es jedem im Ökosystem ermöglicht, dieselbe Sprache zu sprechen. Die JavaScript-API ermöglicht den Abruf der GVL, hält sie auf dem neuesten Stand und erleichtert die Einholung der Einwilligung.

Das IAB Transparency and Consent Framework unterstützt sowohl die serverspezifische Einwilligung als auch die allgemeine Einwilligung. Erstere wird einem Publisher oder Anbieter durch den Verbraucher erteilt, um auf seinen Browser zuzugreifen und/oder die angeforderten Verarbeitungszwecke durchzuführen, wenn ein Publisher oder Anbieter eine Einwilligung für seine Website benötigt. Letztere wird durch den Verbraucher erteilt, um auf seinen Browser zuzugreifen und/oder die angeforderten Verarbeitungszwecke über das Internet durchzuführen. Die Entscheidung darüber, welche Art der Einwilligung einzuholen ist, obliegt dem Publisher oder Anbieter.

Die erfassten Einwilligungs- und Anbieter-Signale werden durch binäre Werte dargestellt und in eine möglichst kleine Datenstruktur (Base64) komprimiert und dann in Browser-Cookies gespeichert.Globale Einwilligungen werden in einem globalen Drittanbieter-Cookie gespeichert. Die vom Publisher genehmigten Anbieter, Zwecke und Einwilligungen (und die Einwilligungen der Anbieter pro Website) werden in Erstanbieter-Cookies unter der Domain des betreffenden Publishers gespeichert.

Die Förderung der globalen Einwilligung durch die TCF soll wiederholte Anfragen für dieselben Parteien verringern, die sich möglicherweise auf mehreren Websites befinden.

Wie es funktioniert

Hinsichtlich der Einholung von Einwilligungen verhält sich das IAB Transparency and Consent Framework entsprechend der folgenden Variablen unterschiedlich:

  • GlobalScope ist auf true geschaltet: Wenn GlobalScope true ist, wurde eine „Remote Einwilligung“ festgestellt. Diese Einwilligung wird sowohl in Erstanbieter-Cookies unter der Domain dieses Publishers als auch in einem Drittanbieter-Cookie unter der Domain consensu.org gespeichert. Der Drittanbieter-Cookie erleichtert das Lesen und die Weiterleitung von Einwilligungs- und Anbietersignalen von einer Website zur anderen und sorgt so für eine reibungslosere Nutzererfahrung (die Einwilligung muss nicht unnötig wiederholt werden, da sie von einer Website zur anderen wiederverwendet werden kann). Die Einwilligungs- und Verkäuferinformationen werden im gesamten Online-Werbeökosystem über eine Daisy Chain übertragen.
  • GlobalScope ist auf false eingestellt: Wenn GlobalScope false ist, wurde kein remote consent festgestellt. Die Einwilligung wird nur auf der lokalen Publisher-Domain gespeichert, anstatt sowohl auf consensu.org als auch auf lokalen Domains. Die Einwilligung und die Anbieterinformationen werden im gesamten Online-Werbeökosystem über eine Daisy Chain übertragen.

CMPs müssen den Konflikt zwischen serverspezifischer Einwilligung und Global-spezifischer Einwilligung lösen, bevor diese ein Einwilligungssignal im DaisyBit-Mechanismus übermitteln. Die Standardlogik zum Abgleich widersprüchlicher Signale besteht darin, dass der serverspezifische Einwilligungsstatus einen globalen Einwilligungsstatus für diesen Anbieter außer Kraft setzt.

Zum Beispiel:
Ein Nutzer erteilt eine globale Einwilligung zur Datenverarbeitung durch einen bestimmten Anbieter auf Website A. Der Nutzer besucht später Site B und wird nach einer Publisher-spezifischen Einwilligung gefragt, verweigert aber die Einwilligung auf dieser Site. Infolgedessen hat der Anbieter eine globale Einwilligung, außer auf Website B.

Beim Vergleich zweier gleichartiger Signale, die z.B. beide eine Publisher-spezifische Einwilligung vermitteln, überwiegt das Signal mit dem aktuellsten Zeitstempel.

Die Skripte von Anbietern, die Teil der GVL sind, werden vor Erhalt der Einwilligung des Nutzers automatisch blockiert. Jeder Anbieter kann seinen Einwilligungsstatus überprüfen, indem er zuerst das CMP anpingt und dann auf einen Rückruf wartet, um die ID zu erhalten, die er weitergegeben hat und die ihm anzeigt, ob er die Einwilligung hat oder nicht.

Anbieter erhalten einen einmaligen Einwilligungswert mit den möglichen Werten von:

  • Consent not found (0) was neue Nutzer, Nutzer, die Nein gesagt haben, oder Nutzer, die ihre Einwilligung widerrufen haben, einschließen könnte;
  • Consent found (1)
Hinweis
  • Das Cookie-Banner wird jedes Mal angezeigt, wenn ein Nutzer Ihre Website zum ersten Mal besucht oder wenn Sie sich entschieden haben, einen neuen Anbieter zu Ihrer Anbieterliste hinzuzufügen (da es sich um eine neue Angabe handelt und möglicherweise eine Einwilligungsanfrage für diesen Anbieter erforderlich sein kann).
  • Die maximale Dauer der Einwilligung beträgt 13 Monate. Folglich wird dem Nutzer vor Ablauf dieses Zeitraums eine Aktualisierung oder Erinnerung zur Verfügung gestellt. Nutzer können jederzeit ihre Meinung ändern und die Nutzeroberfläche auf Ihrer Website erneut aufrufen, um ihre Einwilligung zurückzuziehen oder ihr Widerspruchsrecht auszuüben.

Obwohl es sich um eine relativ neue Initiative handelt, entwickelt sich das IAB Transparency and Consent Framework zunehmend zum Industriestandard, an dessen Umsetzung viele große Anbieter wie Google, Adobe und AdRoll beteiligt (auf Englisch) sind.

Als registrierte Consent Management Plattform haben wir hart daran gearbeitet, sicherzustellen, dass unsere Cookie Solution nahtlos in die Richtlinien und Spezifikationen dieses Rahmenwerks integriert werden kann und mit diesen übereinstimmt. Hiermit geben wir Ihnen, liebe Nutzer, die zusätzliche Möglichkeit, sie einfach zu aktivieren und für Ihre Website und Apps zu verwenden.

Wie man den IAB TCF in der Cookie Solution aktiviert

Mit der Cookie Solution haben Sie die Option, Ihren Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Werbe-Tracking-Präferenzen direkt von Ihrer Website aus anzupassen. Diese Funktion ist zwar optional – da das Hosting der eigentlichen Mechanismen zum Umschalten der Präferenzen nach dem geltenden Cookie-Gesetz nicht obligatorisch ist -, es wird jedoch dringend empfohlen, dass insbesondere Publisher diese Funktion aktivieren, da andernfalls möglicherweise Reichweite und Werbeeinnahmen sinken können.

Wie im obigen Abschnitt erwähnt, bietet die TCF-Funktion, sobald sie aktiviert ist, Ihren Nutzern zusätzliche Optionen für die Erteilung der Einwilligung. In den Fällen, in denen Nutzer der Verwendung von Cookies durch Ihre Website auf Bannerebene die Einwilligung erteilen (ohne den Dialog der Werbepräferenzen zu öffnen), wird die Einwilligung für alle Zwecke und ausgewählten Anbieter wie üblich registriert. Wenn der Dialog für Werbepräferenzen geöffnet wird, können Nutzer ihre Präferenzen anpassen, indem sie sich für alle oder einzelne Zwecke und Anbieter entscheiden.

Zusätzlich blockiert diese Funktion, sobald sie in der Cookie Solution aktiviert ist, automatisch die Skripte von Werbetreibenden, die Teil des IAB-Anbieternetzes (auf Englisch) sind (vorausgesetzt, die einzelnen Werbetreibenden halten sich an die Standards des Netzwerks), bevor sie die Einwilligung des Nutzers erhalten.

Hinweis: Dieses Tutorial geht davon aus, dass Sie die Cookie Solution bereits aktiviert und Ihre Cookie-Richtlinie generiert haben. Falls Sie dies noch nicht getan haben, können Sie die entsprechende Anleitung hier lesen.

Um diese Funktion zu aktivieren, gehen Sie zu Ihrem Dashboard und klicken Sie auf die Website, die Sie aktualisieren möchten. Klicken Sie dann im Bereich Cookie Solution auf den Button <>EINBETTEN :

Hier gelangen Sie zum Einbettungsbereich für die Cookie Solution.
Diese Funktion ist auf allen Kanälen verfügbar.

Hinweis

In älteren Versionen der Cookie Solution war diese Funktion nur auf dem Beta-Kanal verfügbar. Wenn Sie eine frühere Installation der Cookie Solution verwenden, empfehlen wir Ihnen dringend, ein Upgrade durchzuführen. Kopieren Sie dazu einfach den neuen Code hier (Dashboard > [Ihre Website/App] > Cookie Solution > Einbetten) um alle CSS-bezogenen Konflikte zu vermeiden und auf alle neuen Funktionen der neuesten Version zugreifen zu können.

Zum Aktivieren scrollen Sie zum Ende dieses Abschnitts und klicken Sie auf das Kontrollkästchen unten links (wie unten abgebildet):

Hinweis: Sie können diese Option auch im Anpassungspanel für Cookie Solution aktivieren (Cookie Solution > Bearbeiten).

Integration

IAB’s Mindestanforderungen an die Konfiguration

Die minimalen Konfigurationsanforderungen, die Sie für die Einhaltung des TCF benötigen, sind:

  • klare Annahme- und Anpassungsbuttons für die Nutzer Ihrer Website (z.B. banner: { acceptButtonDisplay: true, customizeButtonDisplay: true }, siehe Code-Snippet unten); und
  • Stellen Sie einen Link oder einen Button (z.B. im Footer) zur Verfügung, mit dem Ihre Nutzer den Einwilligungsmodus erneut öffnen und ihre Präferenzen bearbeiten können.

Inhaltlich sollte der Bannerhinweis für TCF v2.0 Folgendes enthalten:

  • Informationen über die Tatsache, dass Informationen auf dem Gerät des Nutzers gespeichert und/oder von diesem Gerät aus abgerufen werden (z.B. Verwendung von Cookies, Gerätekennungen oder anderen Gerätedaten);
  • Informationen über die Tatsache, dass personenbezogene Daten verarbeitet werden, und über die Art der verarbeiteten personenbezogenen Daten (z.B. eindeutige Kennungen, Browsing-Daten);
  • einen Link zur Anbieterliste;
  • eine Liste von Zwecken (zumindest unter Verwendung der standardisierten Namen und/oder Stackbezeichnungen);
  • Informationen über die von den Anbietern verwendeten Sonderfunktionen;
  • Informationen über die Folgen (falls zutreffend) einer Einwilligung oder Nicht-Einwilligung (einschließlich des Widerrufs der Einwilligung);
  • Informationen über den Umfang der gewählten Einwilligung;
  • Informationen über die Tatsache, dass der Nutzer seine Einwilligung jederzeit widerrufen kann, und darüber, wie das Framework-UI zu diesem Zweck neu gestaltet werden kann;
  • Informationen über die Tatsache, dass sich einige Anbieter auf ein berechtigtes Interesse berufen und dass der Nutzer ein Widerspruchsrecht hat;
  • eine Verbindung zu einer relevanten Ebene des Framework UI, die sich mit der Datenverarbeitung auf der Grundlage berechtigter Interessen befasst, und wo weitere Informationen gefunden werden können.
BEARBEITUNG IHRES BANNERTEXTES UND ANDERE ÄNDERUNGEN (SEPTEMBER 2020)

Um sicherzustellen, dass Ihr Cookie-Banner den Mindestanforderungen der IAB-Konfiguration entspricht, haben wir vor kurzem diese Änderungen eingeführt:

  • Die Buttons „Annehmen“ und „Mehr erfahren“ sind jetzt zwangsaktiviert.
  • Die Option zur Bearbeitung von Einwilligungspräferenzen ist jetzt zwangsaktiviert. Wenn Sie die Option zum Bearbeiten von Einstellungen nicht deutlich als Link im Footer hinzufügen, wird sie automatisch als kleines Widget angezeigt, das auf der Seite schwebt. Diese Funktion ermöglicht es dem Nutzer, jederzeit auf die Tracking-Einstellungen zuzugreifen und diese zu bearbeiten, nachdem er seine anfänglichen Präferenzen festgelegt hat.
  • Es ist nun nur noch auf Anfrage möglich, den Bannertext zu ändern.

Bitte denken Sie daran, dass mit diesen Aktualisierungen alle früheren Änderungen des Bannertextes annulliert werden, wenn der TCF aktiviert wird. Wenn Sie den HTML- oder Bannertext zuvor bearbeitet haben, überprüfen Sie ihn erneut mit Buttons und Standardtext aktiviert.

Wenn Sie den HTML-Code bearbeiten möchten, müssen Sie unbedingt unseren Standardtext einfügen, indem Sie den Kurzcode %{banner_content} , ein Element mit dem Attribut class="iubenda-cs-accept-btn" und ein Element mit dem Attribut class="iubenda-cs-customize-btn" in die Eingabe aufnehmen.

Wenn Sie den Text des Hinweises bearbeitet haben (oder bearbeiten möchten), überprüfen Sie die Anforderungen und wenden Sie sich per Chat oder E-Mail an uns, um die Änderungen genehmigen zu lassen.

Stellen Sie sicher, dass all diese Informationen auch angezeigt werden, wenn Sie den Inhalt des Banners individuell anpassen.

Cookie Solution-Snippet

Einmal aktiviert, geht Ihr Cookie Solution Einbettungscode von diesem Code aus:

<script type="text/javascript">
    var _iub = _iub || [];
    _iub.csConfiguration = {
        "lang": "en",
        "siteId": XXXXXX, //use your siteId
        "cookiePolicyId": YYYYYY, //use your cookiePolicyId
        "banner": {
            "position": "float-top-center",
            "acceptButtonDisplay": true,
            "customizeButtonDisplay": true
        }
    };
</script>
<script type="text/javascript" src="//cdn.iubenda.com/cs/iubenda_cs.js" charset="UTF-8" async></script>

Zu diesem Code (beachten Sie das stub.js -Skript, sowie "enableCMP": true):

<script type="text/javascript">
    var _iub = _iub || [];
    _iub.csConfiguration = {
        "lang": "en",
        "siteId": XXXXXX, //use your siteId
        "cookiePolicyId": YYYYYY, //use your cookiePolicyId
        "enableCMP": true,
        "banner": {
            "position": "float-top-center",
            "acceptButtonDisplay": true,
            "customizeButtonDisplay": true
        }
    };
</script>
<script type="text/javascript" src="//cdn.iubenda.com/cs/tcf/stub.js"></script>
<script type="text/javascript" src="//cdn.iubenda.com/cs/iubenda_cs.js" charset="UTF-8" async></script>
Achtung

Um richtig zu funktionieren, muss der Einbettungscode ganz am Anfang des Header hinzugefügt werden, direkt nach dem Öffnen des <head>-Tags.

Einwilligung zur Anzeigenpersonalisierung

Important

Als Publisher, der Anzeigen über Google schaltet und das TCF verwendet, beachten Sie bitte, dass Sie die erste, unten beschriebene Blockierungsmethode (unter „Direkte Blockierung der Anbieter-Skripte“) verwenden müssen, um die Fehlermeldung error 2.1a zu vermeiden (Hier ausführlich erklärt (auf English)).

Wenn Sie nun beabsichtigen, Nutzern personalisierte Anzeigen anzubieten, müssen Sie sicherstellen, dass eine ausdrückliche Einwilligung zur Anzeigenpersonalisierung eingeholt wird, bevor Sie personalisierte Anzeigen für Endnutzer schalten können (ohne diese Einwilligung schaltet Google standardmäßig nicht personalisierte Anzeigen, was sich möglicherweise auf Ihre Werbeeinnahmen auswirken kann).

Damit Anbieter die eingeholte Einwilligung lesen können, muss die __tcfapi-Funktion, die der CMP (iubenda) zur Verfügung stellt, vorhanden sein. Diese Funktion ist nur verfügbar, nachdem die Einwilligung eingeholt wurde. Es gibt zwei Methoden, mit denen Anbieter die Einwilligung richtig einsehen können:

  • Direkte Blockierung der Anbieter-Skripte (unter Verwendung einer anderen, präventiven Blockierungsmethode), dann deren Ausführung erst nach Einholung der Einwilligung. Diese Methode erfordert mehr Implementierungsaufwand und ist im Hinblick auf die Ausführungszeit etwas langsamer, aber diese erlaubt es, personalisierte Anzeigen von der ersten Seitenansicht aus zu schalten (wo die Einwilligung noch nicht eingeholt wurde) und gibt Ihnen eine direktere und solidere Kontrolle in Bezug auf die Gewährleistung der Compliance.
  • Nicht direktes Blockieren der Anbieter-Skripte, sondern vielmehr Sicherstellen, dass die __tcfapi-Funktion geladen wird, bevor die Anbieter-Skripte durch eine bestimmte Konfiguration geladen werden. Dies funktioniert jedoch erst ab der zweiten Seitenansicht, wenn die Einwilligung bereits auf der Seite vorhanden ist. Diese Methode ist einfacher zu implementieren und in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit sehr leistungsstark. In dieser Situation haben Sie jedoch weniger direkte Kontrolle, da Sie sich darauf verlassen müssen, dass sich der Anbieter an die IAB-Richtlinien für Compliance hält.

Hier sind die Implementierungsanweisungen:

Wenn Sie Googles Skripte manuell blockieren möchten, können Sie auch direkt auf die hier aufgeführten Beispiele für Google AdSense und Google Publisher Tag verweisen.

Sie können Googles Meldung zur Publisher-Integration mit dem IAB TCF v2.0 hier (auf Englisch) lesen.

Unsere Cookie Solution bietet verschiedene Tools für die vorherige Blockierung von Skripten, die Cookies installieren können. Mehr dazu in unserer Einführung in die vorherige Blockierung von Skripten.

Bitte beachten Sie, dass falls Sie das Feature der Einwilligung pro Kategorie der Cookie Solution aktiviert haben, müssen Sie TCF-Skripte als „Zweck 1“ kennzeichnen (unbedingt notwendig).

Anbieter haben eine maximale Zeit (in der Regel 300 ms, in der Regel nicht konfigurierbar), um auf die Einwilligung des CMP zu warten. In Fällen, in denen der CMP nicht innerhalb von maximal 300 ms antwortet, verwendet die Sell-Side-Plattform des Anbieters stattdessen den Opt-Out-Status des Nutzers. Das bedeutet, dass Ihre Endnutzer in solchen Fällen mit nicht personalisierten Anzeigen bedient werden.

Um sicherzustellen, dass die Einwilligung innerhalb von 300 ms nach Ausführung der Skripte des Anbieters gelesen wird, haben wir ein zusätzliches Skript (safe-tcf-v2.js) erstellt, das die einzige Aufgabe hat, das TCF-Cookie zu lesen und die __tcfapi-Funktion freizugeben.

Um das Skript safe-tcf-v2.js zu Ihrem Cookie Solution Snippet hinzuzufügen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Synchron-Aktivator das Sie im Konfigurator unter Erweiterte Ansicht > IAB Transparency and Consent Framework finden.

Cookie Solution - IAB TCF synchronous activator

Einmal aktiviert, wird Ihr Cookie Solution Einbettungscode:

<script type="text/javascript">
    var _iub = _iub || [];
    _iub.csConfiguration = {
        "lang": "en",
        "siteId": XXXXXX, //use your siteId
        "cookiePolicyId": YYYYYY, //use your cookiePolicyId
        "countryDetection": true,
        "consentOnContinuedBrowsing": false,
        "perPurposeConsent": true,
        "enableCMP": true,
        "googleAdditionalConsentMode": true,
        "banner": {
            "acceptButtonDisplay": true,
            "customizeButtonDisplay": true,
            "rejectButtonDisplay": true,
            "position": "float-top-center"
        }
    };
</script>
<script type="text/javascript" src="//cdn.iubenda.com/cs/tcf/stub-v2.js"></script>
<script type="text/javascript" src="//cdn.iubenda.com/cs/tcf/safe-tcf-v2.js"></script>
<script type="text/javascript" src="//cdn.iubenda.com/cs/iubenda_cs.js" charset="UTF-8" async></script>

Das Skript safe-tcf-v2.js wird synchron am Anfang der Seite ausgeführt, wodurch die Einhaltung der 300ms-Schwelle garantiert wird. stub-v2.js und safe-tcf-v2.js können bei Bedarf auch inline eingebettet oder selbst gehostet werden. Lesen Sie diese Anleitung (auf Englisch) für weitere Optimierungstipps.

Zum Abfragen der Einwilligung über die Funktion __tcfapi können Sie die Browser-Konsole öffnen und diese Befehle eingeben:

  • window.__tcfapi('getTCData', 2, function(result,success) { console.log(result) });
  • window.__tcfapi('getTCData', 2, function(result,success) { console.log(result) }, [1,2]);
  • window.__tcfapi('ping', 2, function(result) { console.log(result) });

Erlauben Sie Nutzern, ihre TCF-Einstellungen auch nach dem Schließen des Cookie-Banners zu aktualisieren

Die TCF-Funktion gibt Ihren Website-Besuchern die Möglichkeit, ihre Werbetracking-Präferenzen auch nach dem Schließen des Cookie-Banners zu aktualisieren.

Zur Implementierung fügen Sie einfach dieiubenda-advertising-preferences-link-Klasse zu einem benutzerdefinierten Link oder Button hinzu, zum Beispiel:

<a href="#" class="iubenda-advertising-preferences-link">Aktualisieren Sie Ihre Einstellungen für das Werbetracking</a>

Und platzieren Sie sie irgendwo auf Ihrer Website (normalerweise im Footer der Website). Sobald auf den Link/Button geklickt wird, wird das Öffnen der Werbetrackingeinstellungen modal ausgelöst:

Um den Anforderungen des IAB gerecht zu werden, beachten Sie bitte, dass wir, wenn Sie die Klasse iubenda-advertising-preferences-link nicht implementieren, automatisch ein kleines Widget anzeigen, das auf Ihren Webseiten schwebt:

Zusätzliche Features und Einstellungen

Mehrere Optionen zum Annehmen/Ablehnen von Cookies

Die IAB-Funktion ermöglicht es Nutzern, Einwilligungen zu erteilen/abzulehnen, sowohl auf individueller Basis als auch als Sammelaktion, für die Bequemlichkeit der Nutzer Ihrer Website.

Neue Einwilligung beantragen

Wenn aktiviert, sehen wiederkehrende Nutzer, die Cookies auf Ihrer Website vor der Aktivierung der IAB-Funktion akzeptiert haben, das Cookie-Banner und werden um erneute Einwilligung gebeten. Somit haben diese Nutzer die gleiche Möglichkeit, ihre Präferenzen wie die anderen Nutzer Ihrer Website individuell zu ändern.

Sie finden diese Einstellung unter Erweiterte Ansicht > IAB Transparency and Consent Framework.

Neue Einwilligung bei Aktualisierung der Anbieterliste anfordern

Da die Liste der IAB-Anbieter (auf Englisch) fast wöchentlich aktualisiert wird, sollten Sie wählen, wie Sie neue Einwilligungsanfragen handhaben und vermeiden, das Cookie-Banner Nutzern zu zeigen, die bereits einige Tage oder Wochen zuvor ihre Einwilligung gegeben haben.

Unter Erweiterte Ansicht > IAB Transparency and Consent Framework finden Sie einen Bereich mit dem Titel Neue Einwilligung bei Aktualisierung der Anbieterliste anfordern, in dem Sie zwischen drei verschiedenen Werten wählen können:

  • Nie (Standardwert) – Nutzer, die bereits ihre Einwilligung gegeben haben, wird das Cookie-Banner nicht mehr angezeigt. Einwilligungen für neue Anbieter werden ausgeblendet.
  • Sofort – Nutzer werden bei jeder Aktualisierung der Anbieterliste eine neue Einwilligungsaufforderung erhalten.
  • Mit einer Verzögerung – Nutzer werden x Tage nach der Aktualisierung der Anbieterliste mit einer neuen Einwilligungsaufforderung aufgefordert (Sie müssen die Anzahl der Tage angeben).
Achtung

Bitte beachten Sie, dass diese Funktion nicht verfügbar ist, wenn Sie direkt auf eine bestimmte Version der Cookie Solution verweisen (z.B. cdn.iubenda.com/cs/versions/iubenda_cs-1.7.0.js), sondern nur über die offiziellen Current/Beta-Endpunkte (auf Englisch).

Visuelles Ergebnis

Wenn Ihre Nutzer nun in Ihrem Cookie-Banner auf den Button „Mehr erfahren und anpassen“ (oder den Link „Werbeeinstellungen“) klicken, um ihre Präferenzen zu verwalten, sehen sie die folgenden Optionen:

Hinweis: Wenn der Nutzer durch Öffnen des Einstellungsfensters angibt, dass er die Einstellungen verwalten möchte, werden standardmäßig alle Cookies „ausgeschaltet“, da eine positive Bestätigung/„Opt-In“-Aktion für eine gültige Einwilligung gesetzlich erforderlich ist.

IAB - Interactive Advertising Bureau

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